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Wodurch zeichnet sich eine Eltern-Kind-Sprachreise aus?

Eltern-Kind-Sprachreisen sind eine gute Gelegenheit, im Familienverband sprachliche Kenntnisse aufzufrischen oder auch auszubauen, ohne auf den Familienurlaub zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Viele Sprachschulen befinden sich an beliebten Urlaubsorten im Ausland und bieten optional ein spannendes und vielseitiges Freizeitprogramm. Ausflüge zur Erkundung des Gastlandes können entweder allein in der Familie oder im Rahmen von Exkursionen unternommen werden, die die Sprachschule vor Ort anbietet. An jedem Tag kann neu entschieden werden, ob die Nachmittage und Abende mit der ganzen Familie gemeinsam gestaltet werden oder ob die Eltern Zeit ohne ihre Sprösslinge verbringen möchten, während diese mit anderen Kindern und in Betreuung geschulten Personals an sportlichen Aktivitäten teilnehmen oder Spiele machen.

Im Vergleich zum schulischen Fremdsprachenunterricht oder zu Sprachkursen in der Heimat bieten Sprachreisen den Vorteil, dass im Sprachunterricht gewonnene Kenntnisse im Alltag gleich praktisch angewendet werden können. Um sich im Gastland zurechtzufinden, beispielsweise beim Einkaufen oder im Restaurant, üben die Sprachenlerner ihre Konversationskünste in realen Situationen und erleben unmittelbar, ob Verständnisprobleme entstehen. Zudem erwerben Teilnehmer von Sprachreisen interkulturelle Kompetenzen. Anknüpfend an Beobachtungen und im Gastland bewältigte Alltagssituationen nehmen Sprachreisende beispielsweise Unterschiede zwischen dem Gastland und ihrem Herkunftsland wahr, entwickeln eine tolerantere Einstellung zu auf den ersten Blick fremd erscheinenden Verhaltensweisen und lernen, mit Missverständnissen umzugehen. Im Rahmen von Familiensprachreisen können bereits sehr junge Kinder interkulturelle Erfahrungen sammeln.