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Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Eltern-Kind-Sprachreise

In Deutschland sind Eltern-Kind-Sprachreisen noch wenig bekannt. Dabei handelt es sich um eine sehr angenehme Form, Familienurlaub und Fremdsprachenförderung zu verbinden. Die besondere Zielgruppe unterscheidet Familiensprachreisen von Sprachreisen speziell für Schüler, Jugendliche oder Erwachsene. Auf die besonderen Bedürfnisse und Interessen von Familien richten sich die Sprachreiseveranstalter durch eine spezielle Programmgestaltung ein.

Kinder, die im Rahmen einer Familiensprachreise einen Sprachkurs belegen wollten, müssen bei den meisten Anbietern ein Mindestalter erreichen. Für Kinder, die unter dem Mindestalter liegen, organisieren manche Sprachreiseanbieter ein spezielles Betreuungsangebot, damit die Eltern nicht auf ihren Sprachkurs verzichten müssen.

Preislich gesehen sind Familiensprachreisen zwar nicht die günstigste Art, die Ferien zu verbringen, aber langfristig kann sich diese Investition durchaus lohnen. Vor allem die Motivation, die für das Lernen einer Fremdsprache eine wichtige Rolle spielt, steigt durch eine Sprachreise in den meisten Fällen deutlich.

Der Preis sollte natürlich nicht das einzige Kriterium für die Auswahl einer passenden Eltern-Kind-Sprachreise sein. Ebenso wichtig ist, dass für Eltern und Kinder niveauspezifische Kurse von qualifizierten Kursleitern angeboten werden. Die sprachlichen Niveaus der Kurse werden heute in den meisten Fällen nicht mehr mit den Umschreibungen „Anfänger“, Fortgeschrittene“ und „weit Fortgeschrittene“ bezeichnet, sondern orientieren sich zumeist an einheitlichen Kompetenzbeschreibungen, wie sie der vom Europarat beschlossene „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen“ festlegt. Dieser unterscheidet insgesamt sechs Niveaustufen mit verschiedenen Kürzeln.